Klima- und Umweltschutz sind wichtige Bestandteile unserer Arbeit als Dienstleister in der Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft. Wir arbeiten daran, die Klimaauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit nachvollziehbar zu erfassen und schrittweise zu reduzieren.
Mit dem Handlungsfeld „Schutz von Klima und Umwelt“ bündeln wir unsere Aktivitäten rund um Energie- und Emissionsmanagement, Ressourceneffizienz sowie die Vermeidung von Umweltverschmutzung. Unser strategisches Ziel: Wir reduzieren negative Umwelt- und Klimawirkungen unserer Geschäftstätigkeit und Wertschöpfungskette systematisch und verankern Umwelt- und Klimakriterien verbindlich in unseren Steuerungs-, Beschaffungs- und Leistungsprozessen.
Wo die größten Hebel liegen: Emissionen verstehen, Wirkung steuern
Treibhausgasemissionen entstehen bei Zentek direkt (z. B. Energieverbrauch am Bürostandort, Fuhrpark) und indirekt vor allem entlang der nachgelagerten Wertschöpfungskette, etwa durch Transportprozesse und die Behandlung von Abfällen durch Entsorgungspartner.
Unsere Wesentlichkeitsanalyse zeigt: Wesentliche negative Auswirkungen ergeben sich insbesondere aus Transport und Verwertung von Abfällen; im eigenen Betrieb ist der Fuhrpark die größte Emissionsquelle. Gleichzeitig hat die Entsorgungs- und Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle für den Klimaschutz: Durch wirksames Ressourcenmanagement lassen sich Materialien im Kreislauf halten und der Einsatz von Primärrohstoffen verringern.
Unsere bisher umgesetzten Maßnahmen
Ein zentraler erster Schritt war die Erfassung unserer Treibhausgasemissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol. Seit 2022 entwickeln wir die Bilanzierung kontinuierlich weiter; für 2024 berücksichtigen wir erstmals umfassend Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette inklusive wesentlicher Scope-3-Emissionen.
Auf Basis dieser Datengrundlage haben wir im 2. Quartal 2026 einen Klimaaktionsplan veröffentlicht, der Emissionstreiber adressiert und schrittweise in verbindliche Klimaziele überführt, inklusive Maßnahmen, Zuständigkeiten, Kennzahlen und Zielpfad.
Auch im eigenen Geschäftsbetrieb haben wir bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt:
- Ökostrom seit September 2023: Für unsere gemieteten Büroflächen beziehen wir ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. Dadurch konnten wir die Scope-2-Emissionen 2024 gegenüber 2023 um 20.646 tCO₂e senken (−92 %).
- Reiserichtlinie: Bahn als bevorzugtes Reisemittel
- Nachhaltige Mobilität: Deutschlandticket (seit Mai 2023) und Dienstradleasing zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
- Fuhrpark elektrifizieren: Neue Dienstwagen seit 2023 ausschließlich als Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeuge
- Energieeffizienz: Bewegungsmelder und energieeffiziente Elektrogeräte (z. B. Laptops) zur Reduktion des Stromverbrauchs
Standards in Partnernetzwerk und Betrieb
Neben Klimaschutz adressieren wir auch Umweltschutzthemen wie Umweltverschmutzung. Als potenzielle Auswirkungen wurden u. a. Luftschadstoffe/Feinstaub aus Transport- und Behandlungsprozessen sowie der mögliche Eintrag von Kunststoffpartikeln und Mikroplastik identifiziert.
Ein zentraler präventiver Baustein ist die Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben, die definierte Umwelt- und Qualitätsstandards einhalten. Ergänzend sichern wir Qualität durch Beschaffungsrichtlinie und regelmäßige Audits ab. Intern setzen wir Kreislaufprinzipien u. a. durch konsequente Abfalltrennung und die Weitergabe von IT-Geräten – etwa in Zusammenarbeit mit AfB Social & Green IT – um.
Mit dem Handlungsfeld „Schutz von Klima und Umwelt“ übersetzen wir Verantwortung in messbare Transparenz und konkrete Maßnahmen – im eigenen Betrieb und entlang der Wertschöpfungskette. Weitere Informationen zu unserem Handlungsfeld „Schutz von Klima und Umwelt“ finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2025.