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IFAT: Die wichtigsten News der weltgrößten Entsorgungsmesse

141.000 Fachbesucher aus 160 Ländern: Die alle zwei Jahre stattfindende Weltleitmesse für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft konnte auch in diesem Jahr wieder einmal mit Rekordzahlen punkten; um rund 4.000 war die Zahl der Gäste im Vergleich zu 2016 gestiegen. Mit 3.305 Ausstellern sei auch die Zahl der Unternehmen um rund sieben Prozent gestiegen, verkündete die Messegesellschaft frohgemut nach Ablauf der fünf Messetage. Aber Quantität ist das eine; Qualität das andere: Und auch hier zeigten sich die meisten Besucher sehr zufrieden. Bei Zentek freut man sich beispielsweise über ein extrem positives Echo auf die neuen digitalen Dienstleistungen wie den digitalen Marktplatz „empto“ oder die Apps für Entsorger.

Digitalisierung und Closed-Loops, also geschlossene Kreisläufe waren die beherrschenden Fachthemen auf der Münchner Messe: Unter dem Motto „konsequent smart“ präsentierte Zentek gemeinsam mit den drei Gesellschaftern die zukunftsnahe Entsorgungswelt und deren digitale Möglichkeiten: Highlight des Messestandes war eine Virtual Reality-Anwendung: Anhand eines einfachen Beispiels erfuhren die Besucher wie die Digitalisierung auch im Entsorgungsbereich für eine spürbare Vereinfachung der Abläufe sorgen kann. Gezeigt wurde ein mit Chip ausgestatteter Container, der ohne weiteres Zutun einen Ersatz bestellt, wenn er voll ist. Das ist allerdings nur eine ganz kleiner Teil der komplex ineinander spielenden Logistik: Denn zugleich mit dem Ersatz wurden die Abholung, Auswertung und Verwertung des Inhalts sowie alle damit verbundenen Belege, Rechnungen und Gutschriften veranlasst. Jedes der vier Unternehmen auf dem Gemeinschaftsstand präsentierte außerdem weitere digitale Inhalte über festinstallierte iPads. Bereits im März hatte die Zentek im Rahmen einer Veranstaltung des digitalen Kompetenzzentrums CPS.HUB NRW seinen neuen digitalen Marktplatz „empto“ vorgestellt. Auf der Messe war die Plattform, über die Entsorgungsunternehmen und ihre Kunden einfach zusammenfinden, ein wichtiges Thema: „Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, die sogenannten KMU“, erläutert Geschäftsführer Christoph Ley. Man sehe in digitalen Marktplätzen einen klaren Bedarf für die Zukunft und wolle mit dem neuen Angebot die Lücke zwischen den bereits am Markt aktiven Online-Shops, bei denen die Kunden zum Beispiel einzelne Container bestellen können, und den Full-Service-Angeboten für Großkunden schließen.